Neue Wege

„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“ (Anaïs Nin)

 

… das kalte Wetter in der ersten Maihälfte hat vielen Bäumen und Pflanzen zugesetzt. Hier zeigt uns das Naturreich einmal mehr, wie man durch das Leben gehen kann: Kein Hauch des Zweifels steckt in den Pflanzen – auch trotz Kälte und Sturm wissen sie: „Es ist nun unsere Zeit zu blühen.“

Neben der reichlich blühenden Natur erblüht momentan aber auch eine Generation an umweltbewussten Kindern und Jugendlichen. Jeden Freitag wird demonstriert, damit auch die Politik & Wirtschaft endlich die Änderungen umsetzt, die es braucht, damit unsere Erde auch für unsere Enkel noch so schön bleibt, wie sie jetzt noch ist. Selbst wenn Proteste nicht jedermanns Sache sind, haben diese Jugendlichen auf alle Fälle ein Bewusstsein für Umweltthemen. Und damit ist der Beginn der Veränderung schon gemacht.

Veränderungen beginnen oft im Kleinen insbesondere dann, wenn immer mehr Menschen ihr Konsumverhalten umweltbewusster gestalten wollen. Manchmal fehlt es aber an Wissen, wo man bestimmte Produkte beziehen könnte oder was man tun könnte. Deshalb haben wir für euch einige Anbieter herausgesucht, mit denen man weder Konzerngiganten noch Einwegplastikwahnsinn unterstützt.

  • Die Kärntner No-Waste Pionierinnen von „Mein Lieblingsstück“ bieten Upcycling-Mode an und auch allerhand No-Waste-Ideen. Die Damen bieten auch Workshops an, um sich näher mit dem Thema zu befassen zu können.
  • Monatshygieneartikel für Frauen sind oft (85%) voll mit Glyphosatrückständen – man stelle sich vor, was über den aufnahmefähigsten Bereich des Körpers da an Gift aufgenommen wird. Das Plastik in herkömmlichen Binden verrottet erst in Jahrzehnten, deshalb kann man bei: https://www.erdbeerwoche.com/ Menstruationstassen, Binden aus Bio-Baumwolle und noch einiges mehr bestellen.
  • Einer der nächsten großen Umweltverschmutzer der westlichen Welt sind Einwegwindeln. Unglaublich aber wahr, in den (mindestens) 2,5 Jahren die ein Kind gewickelt wird, entstehen 1000kg Müll. Plastikwindeln werden verbrannt – übrig bleibt dabei hochgiftiger Filterstaub. Deshalb entscheiden sich immer mehr Eltern für Stoffwindeln. Ganz zu schweigen, dass die Giftstoffbelastung nicht nur für Frauenprodukte, sondern auch für Windeln gilt. Hier gibt’s praktische Alternativen: https://www.disana.de/kollektion/wickeln/ oder auch bei https://popolini.com/popolini/de/
  • Alufolie ist in der Herstellung hochbelastend für die Natur da bei der Verarbeitung des Grundmaterials Bauxit giftiger Rotschlamm entsteht. Pro Tonne hergestellter Alufolie entstehen 6 Tonnen Rotschlamm. Frischhaltefolie ist ebenso ein Plastikprodukt und somit nicht mehr vertretbar… Wie wäre es mit einer Folie aus Bienenwachs? https://www.beeofix.at/
  • Wer von Möbeln, bis Haushaltsartikeln, hochwertiger Kinder- und Erwachsenenmode bewusst einkaufen will, hat über die Versandhäuser Waschbär (https://www.waschbaer.at/shop/ ) oder auch Grüne Erde (www.grueneerde.com ) die Möglichkeit.
  • Weitere Tipps wären auch: statt Kleidung neu zu kaufen, zu Kleidertauschkreisen zu gehen oder selber einen für sich und seine Freunde zu organisieren. Der nicht zu unterschätzende Tipp „Bauernmarkt statt Diskonter“ gilt nach wie vor – insbesondere auch beim Thema Fleisch. Und natürlich: eigener Korb statt Einwegplastiktüte.

Es ist nämlich so…

Wenn man die ganze Geschichte der Erde auf einen 24-Stunden-Tag aufteilen würde, wäre der Homo Sapiens seit ungefähr 3 Sekunden vorhanden. Und in einem Bruchteil dieser drei Sekunden haben wir die Erde vergiftet, Arten ausgerottet und mit einer unfassbar kurzsichtigen Geisteshaltung so viel Dreck produziert, dass unsere Kinder und Kindeskinder noch hart daran arbeiten werden müssen, unseren Müll wegzuräumen. Die Erde in all‘ ihrer Schönheit und Artenvielfalt ist keine Selbstverständlichkeit mehr für folgende Generationen.

Ignaz Schlifni hat schon vor 40 Jahren gesagt wie es ausschauen wird, wenn wir unser Konsumverhalten nicht drastisch ändern. Verändert hat sich nur eines: die Konsumgier ist gestiegen. Aber nun steht eine neue Generation an der Startlinie, die bereit ist zurückzustecken, innovative Ideen zu entwickeln und die Erde zu retten und wir haben die Verpflichtung ihnen zu helfen, denn sie werden es sein, die unser Verhalten der letzten Jahrzehnte ausbaden werden müssen.

 

 

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